Managua nach Guatemala City

Neujahr haben wir gegen Nachmittag Granada mit einem Chickenbus Richtung Hauptstadt verlassen. Wie uns von einigen anderen Backpackern bereits mitgeteilt wurde gibt es in Nicaragua keine Busbahnhoefe, was die Orientierung -  gerade in groesseren Staedten  -  sehr erschwert.

Ein Chickenbus (ausrangierter US-Schulbus) in dem wirklich des oefteren Leute mit ihren Huehnchen unterwegs sind

Ein Chickenbus (ausrangierter US-Schulbus) in dem wirklich des oefteren Leute mit ihren Huehnchen unterwegs sind

Die Stadt Managua war schrecklich. Die Altstadt war komplett von diversen Erdbeben zerstoert, es wimmelte von Slums   und es gab so gut wie keine Menschen auf der Strasse – dafuer umso mehr Taxis. Im Hostel hingen ueberall Warnschilder man solle die Strasse unbedingt nach links und nicht nach rechts heruntergehen, sich nicht zu Fuss  in der Stadt fortbewegen und aehnliche beunruhigende Warnungen.

Ein weihnachtlich geschmuecktes Denkmal in Managua

Ein weihnachtlich geschmuecktes Denkmal in Managua

Letzendlich haben wir dann doch einen Stadtspaziergang gewagt und haben schnell gemerkt das das Zentrum des Stadtlebens die Einkaufszentren waren.

Am 03.01. haben wir Managua mit dem TICA Bus via Honduras verlassen und kamen gegen 17:00 Uhr in San Salvador an. Die Stadt wirkte zwar nicht so arm wie Managua, dafuer aber umso gefaehrlicher. Wir haben kein einziges Haus gesehen was nicht eingemauert war – gleiches galt fuer Supermaerkte, Restaurants oder Kneipen, die dadurch nicht gerade gemuetlicher wirkten.

Am darauffolgenden morgen ging es mit dem selben TICA Bus direkt weiter nach Guatemala City wo es zum ersten mal wieder etwas angenehmer war.Obwohl man es in der Stadt vermutlich auch laenger ausgehalten haette nahmen wir noch am selben Tag ein Bus in die ehemalige Hauptstadt des Landes – Antigua Guatemala.

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