rote Barfußdielen

rote Barfußdielen

Die in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts polygonal verlegten Natursteinböden erfahren jetzt eine Renaissance, aber der Fußboden in Nassbereichen des Hauses wird nach wie vor von Fliesen beherrscht. Auch wenn es rutschfeste Fliesenböden jenseits der Großküchenoptik gibt, wirklich schön sind die nicht. Auch fühlen sich Böden aus Fliesen oder Naturstein immer kalt an, wenn darunter nicht eine Fußbodenheizung verläuft.

Holzböden dagegen fühlen sich bei gleicher Temperatur immer warm an, weil das Holz Wärme schlechter leitet. Die gehobelten Barfussdielen sind splitterfrei und durch die längs verlaufenden Rillen auch rutschfest. Holz hat im Innenausbau eine wechselhafte Geschichte hinter sich, aber im Saunabereich war es schon immer präsent. Holz verbreitet eine warme und angenehme Atmosphäre, sogar ein gekacheltes Innenschwimmbad kann durch einen Belag aus Barfussdielen sehr an Gemütlichkeit gewinnen. Bei einem Außenschwimmbecken fügt sich ein Holzboden harmonisch in den Garten und Rasen ein, wenn auch hier Natursteinplatten durchaus mit steinernen Elementen wie Mauern und Treppen harmonieren können. Doch nur gewissenhaft verlegte und frostsicher angelegte Natursteinböden sorgen im Garten für dauerhafte Freude.

Die Dauerhaftigkeit wird auch bei Holz in Frage gestellt, besonders wenn es um Feuchtigkeit geht. Barfussdielen werden aus Tropenhölzern aus Plantagenanbau hergestellt, die bei korrekter Verlegung auch als langlebiger Belag auf Balkonen, Terrassen und im Stegbau eingesetzt werden. Während die Naturhölzer regelmäßige Pflege und eine Behandlung mit Ölen oder Lasuren benötigen, sind die Barfussdielen aus Holz-Verbundstoffen mit einem Kunststoffanteil von rund 25 Prozent pflegeleicht, bleichen nicht aus und faulen nicht.

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