Feb
26
2010

Ankunft in Berlin

Hallo Leute,

tut uns leid, dass wir so lange nichts mehr geschrieben haben. Aber nachdem das mit den Internetcafes in Suedamerika einfacher war als gedacht, war es in den USA umso schwieriger. Da jeder US-Amerikaner vermutlich zwei Laptops und ein Iphone besitzt, sind Internetcafes dementsprechend rar. Und wenn wir mal eines gefunden haben, dann hat es 10 $ pro Stunde gekostet.

Die verpassten Beitraege werden wir hoffentlich in Berlin nachholen.

Apropos: bald ist es so weit! Ab Samstagabend, 27.2., hat uns die Heimat wieder!

Wir freuen und schon riesig darauf euch alle so bald wie moeglich wiederzusehen!

Jan
29
2010

von Cancun nach Los Angeles

Unser Flug nach Los Angeles geht am 1. Februar um 9:00 Uhr morgens von Cancun (via Houston) nach Los Angeles. Viel gibt es seit dem letzten Beitrag nicht zu erzaehlen, ausser dass wir um einiges brauner sind :-)

Mit den Beitraegen geht es dann im Februar von Kalifornien aus weiter.

Jan
21
2010

Tulum in Yucatan

Am Sonntag den 17.01. haben wir uns von Palenque auf den Weg nach Yucatan gemacht, der nach unserem Plan letzten grossen Station unserer Reise. Tulum ist ein laut dem Lonely Planet ruhiger Ort fernab der mit Massentouristen ueberfuellten Staedte Cancun und Playa del Carmen.

Was im Lonely Planet fuer Yucataner Verhaeltnisse als ruhig, landestypisch und wunderschoen bezeichnet wurde, ist in Wahrheit ein Ort, der keinem anderen in Mittelamerika gleicht. Die Strassen sind geteert, die Fahrbahnmarkierungen sogar nachts sichtbar, die Strassen zwei- bzw. vierspurig und die Buergersteige breiter als gewohnt. Der Strand ist bis auf wenige Ausnahmen unzugaenglich und von Hotels (wenn auch ausschlieslich kleinen Hotels mit Strandhuetten) versperrt. Nichtsdestotrotz ist es traumhaft hier baden zu gehen. Das Meer ist nicht langweilig und nicht zu unruhig, geht von hellem tuerkis in tiefes dunkelblau ueber und der Sand ist so fein und hell wie wir es noch nirgendwo anders gesehen haben. Selbst bei absoluter Mittagshitze bleibt der Sand angenehm kuehl.

Der kurze Strandabschnitt bei den Ruinen von Tulum

kurzer Strandabschnitt bei den Ruinen von Tulum

Die Ruinen von Tulum - eine Mayastadt, die direkt auf Klippen zum karibischen Meer erbaut wurde – haben wir uns weitaus besser vorgestellt. Mit Tikal als Einstieg waren wir vermutlich vom Feeling des Dschungels verwoehnt und der penibel geschorene Rasen mit den Massen an fetten us-amerikanischen Touris hat uns dann ganz schnell die Laune verdorben.

Massen von Gringos bei der Besichtigung der Ruinen von Tulum

Massen von Gringos bei der Besichtigung der Ruinen von Tulum

Leguane auf den Klippen am Strand von Tulum

Leguane auf den Klippen am Strand von Tulum

Wie es weiter geht ist noch unklar aber fest steht das wir am 01.02.2010 nach Los Angeles fliegen. Wir hatten mit dem Gedanken gespielt selbst in einem der vielen All-Inclusive-Resorts den Urlaub ausklingen zu lassen doch die Gedanken an eine mittelmaessige Snackbar, Hamburger ohne Gurken, Fuselcocktails und fettig frittiertes Buffetessen haben uns dann eingeholt und wir haben die Idee verworfen.

Jan
17
2010

Agua Azul und die Ruinen von Palenque

Die Ueberfahrt nach Mexiko war spannender als die sonstigen Grenzuebergaenge. Statt mit einem grossen Reise- oder Chickenbus bis zur Grenze oder durch diese hindurch zu fahren, sind wir mit einem kleinen “Collectivo” bis zum Fluss Rio Usumacinta gefahren, von wo aus wir in ein abenteuerliches Boot umgestiegen sind, um dann – nach 20-minutiger Bootsfahrt - in einem anderen Collectivo weiter bis nach Palenque zu fahren.

Das mit 13 - statt 8 - Personen und reichlich Gepaeck total ueberladene Boot

Das mit 13 - statt 8 - Personen und reichlich Gepaeck total ueberladene Boot

In Palenque selbst gibt es neben Cowboybootgeschaeften und leckern 25ct-Tacos auch die Mayaruinen von Palenque. Im Gegensatz von Tikal liegen diese jedoch weitaus dichter beeinander, so dass deren Besichtigung nicht von einer solchen Flora und Fauna wie Tikal gepraegt war. Es waren kaum Voegel, keine Affen und auch keine sonstigen Tiere ohne weiteres zu entdecken. Die Ruinen waren gut erhalten, aber bei Weitem nicht so hoch wie in Tikal.

Einer der Tempel von Palenque

Einer der Tempel von Palenque

Wasserfall nahe Palenque

Wasserfall nahe Palenque

Da die Besichtigung der Ruinen nicht tagesfuellend war, haben wir am Nachmittag noch einen Wasserfall in der Gegend besichtigt und haben uns anschliessend in den natuerlichen Pools von Agua Azul erfrischt.

Die Becken waren – im Gegensatz zu denen in Semuc Champey – gut begehbar, infrastrukturell erschlossen, dafuer aber auch noch einen Tick kuehler. Obwohl es kurz zuvor noch heftig geregnet hat und wir nicht gerade eine Erfrischung noetig hatten, haben wir uns ueberwunden und sind dann doch noch baden gegangen.

Die Pools von Agua Azul

Die Pools von Agua Azul

Jan
14
2010

Die Ruinen von Tikal

Die Ruinen von Tikal sind die groessten Mayaruinen Suedamerikas und befinden sich auf einem 25qkm grossen Areal mitten im Dschungel des gleichnamigen Nationalparks. Wir haben die Ruinen mit einem Shuttlebus von der Halbinsel Flores aus erreicht. Das schoene an den Ruinen war zweifelsohne die Lage mitten im Regenwald. Die Ruinen waren jeweils auf kleinen Lichtungen, so dass man sie schon aus dem dichten Dschungel heraus gut erkennen konnte. Da das Areal sehr gross war, war es trotz der vielen Touristen, die dort unterwegs waren, einfach auch mal ein Foto ohne Touris drauf zu machen. Das mal wieder schlechte Wetter hat vermutlich auch noch dazu beigetragen, dass etwas weniger los war.

Die Ruinen von Tikal

Die Ruinen von Tikal

Der beruehmte Tempel IV in Tikal

Der beruehmte Tempel IV in Tikal

Um uns auf dem Gelaende nicht zu verlaufen, haben wir uns einer Tour angeschlossen. Der Guide hat – natuerlich zufaellig – mitten im Dschungel die Behausung einer nachtaktiven Riesenspinne gefunden was vorallem Simon sehr erfreut hat.

Simon und die "Tarantula"

Simon und die "Tarantula"

Jan
12
2010

“Semuc Champey” (nahe Coban)

Am Samstag, den 9.1. waren wir der Meinung wir muessten den knallheissen Strandort Monterrico an der Pazifikkueste verlassen und in die Berge nach Coban fahren, um uns dort die “natuerlichen Schwimmbecken” anzusehen.

Das stellte sich als ziemliche Schnappsidee heraus, denn je weiter wir mit dem Bus fuhren und unserem Ziel naeher kamen, umso kaelter wurde es. Und dann hat es auch noch angefangen zu regnen. Ihr in der Heimat mit euren -10 Grad koennt uns glauben oder nicht, aber hier sind es auch nur 10 grad und es gibt keine Heizungen in den Haeusern, so dass man sich wenigstens einmal aufwaermen koennte. Wenn man Glueck hat, findet man in einem Zimmer einen Ofen, aber da muss man schon direkt davor sitzen, denn die Tueren sind hier staendig alle offen. Dazu kommt, dass wir kleidungstechnisch wirklich nicht fuer solche Temperaturen gewappnet sind.

Wir haben also den Sonntag damit verbracht vergeblich auf besseres Wetter zu warten und heissen Tee zu trinken; der (Schnee-)Regen hielt sich wacker.

Gestern haben wir dem Wetter getrotzt und die Tour nach “Semuc Champey” und dem Fluss “Cahabon” unternommen.

Wasserfall am Fluss Cahabon

Wasserfall am Fluss Cahabon

Es war zwar etwas waermer als in dem Bergdorf Coban aber die fehlende Sonne machte es sehr schwer sich zu ueberwinden und ins Wasser zu gehen. Als wir uns dann entschlossen in dem eiskalten Fluss “Tubing” (man faehrt die Stroemung in einem aufgeblasenen Reifen hinunter) zu machen waren wir vollends durchgefroren.

Die natuerlichen Pools bei Semuc Champey

Die natuerlichen Pools bei Semuc Champey

Die “natuerlichen Pools”, die der Fluss bildete, waren glasklar und das Wasser war etwas waermer als das im Fluss. Aber ohne Sonne ist die Motivation einfach zu gering, da das Beduerfnis sich zu erfrischen nicht vorhanden ist. Zusaetzlich machten sich die schattenbevorzugenden Muecken breit.

Jan
8
2010

Antigua Guatemala und der Vulkan Pacaya

Der erste Stop in Guatemala war die Stadt Antigua, wo wir am 04. Januar ankamen. Schweizer Backpacker, die wir in Granada getroffen haben, hatten uns den Ort empfohlen. Aehnlich wie Granada ist dieser Ort nahezu komplett aus der Kolonialzeit erhalten geblieben, was es sehr angenehm macht durch die Gassen zu trollen und in den diversen Cafés einzukehren. Definitiv ein Ort, wo man es auch laenger aushalten koennte, was man sofort an der hohen Zahl an Einwanderern aus den USA bemerkt.

Der Markt in Antigua

Der Markt in Antigua

Im Gegensatz zu den anderen Laendern gibt es in Guatemala einen Grossteil an Indigenen, die noch die typischen Trachten tragen, was in Antigua einen schoenen Kontrast zu den sonst sehr westlich gekleideten Einheimischen, Einwanderern und Touristen bietet.

private Sicherheitskraft mit Shotgun

private Sicherheitskraft mit Shotgun

Einer der Hauptgruende fuer den Besuch der Stadt war zudem der Vulkan Pacaya. Dieser ist ein aktiver Lava-Vulkan, wo man so dicht an die Lava herankommt, dass sogar das Grillen von Marshmellows moeglich ist.

Das Besteigen des Vulkans fiel uns trotz Eiseskaelte und starkem Wind erheblich einfacher als beim Vulkan Maderas auf der Isla Ometepe, da der eigene Antrieb, aufgrund dessen was uns auf dem Gipfel erwartete, viel groesser war.

Zudem hatte man eine wunderbare Aussicht auf die umliegenden Vulkane, da der Gipfel nur minimal von Wolken bedeckt war.

Blick auf den Vulkan Fuego der wenige Sekunden zuvor ausgebrochen war

Blick auf den Vulkan Fuego, der wenige Sekunden zuvor ausgebrochen war

Am Gipfel angekommen konnten wir die Jacken, Sweater und Halstuecher schliesslich abnehmen, da die Erdwaerme und heissen Winde das Tragen von T-Shirt wieder ermoeglichten. Die Lava bewegte sich langsam aber stetig und sorgte so alle paar Minuten fuer kleinere Erdrutsche, bei denen die schon getrockneten Lavabrocken den Hang herunterkullerten. Auf den etwas groesseren erkalteten Lavasteinen konnte man sich jedoch bedenkenlos fortbewegen und in den Erdsspalten sogar in aller Ruhe Marshmellows grillen.

Lava am Gipfel des Vulkans Pacaya

Lava am Gipfel des Vulkans Pacaya

Jan
4
2010

Managua nach Guatemala City

Neujahr haben wir gegen Nachmittag Granada mit einem Chickenbus Richtung Hauptstadt verlassen. Wie uns von einigen anderen Backpackern bereits mitgeteilt wurde gibt es in Nicaragua keine Busbahnhoefe, was die Orientierung -  gerade in groesseren Staedten  -  sehr erschwert.

Ein Chickenbus (ausrangierter US-Schulbus) in dem wirklich des oefteren Leute mit ihren Huehnchen unterwegs sind

Ein Chickenbus (ausrangierter US-Schulbus) in dem wirklich des oefteren Leute mit ihren Huehnchen unterwegs sind

Die Stadt Managua war schrecklich. Die Altstadt war komplett von diversen Erdbeben zerstoert, es wimmelte von Slums   und es gab so gut wie keine Menschen auf der Strasse – dafuer umso mehr Taxis. Im Hostel hingen ueberall Warnschilder man solle die Strasse unbedingt nach links und nicht nach rechts heruntergehen, sich nicht zu Fuss  in der Stadt fortbewegen und aehnliche beunruhigende Warnungen.

Ein weihnachtlich geschmuecktes Denkmal in Managua

Ein weihnachtlich geschmuecktes Denkmal in Managua

Letzendlich haben wir dann doch einen Stadtspaziergang gewagt und haben schnell gemerkt das das Zentrum des Stadtlebens die Einkaufszentren waren.

Am 03.01. haben wir Managua mit dem TICA Bus via Honduras verlassen und kamen gegen 17:00 Uhr in San Salvador an. Die Stadt wirkte zwar nicht so arm wie Managua, dafuer aber umso gefaehrlicher. Wir haben kein einziges Haus gesehen was nicht eingemauert war – gleiches galt fuer Supermaerkte, Restaurants oder Kneipen, die dadurch nicht gerade gemuetlicher wirkten.

Am darauffolgenden morgen ging es mit dem selben TICA Bus direkt weiter nach Guatemala City wo es zum ersten mal wieder etwas angenehmer war.Obwohl man es in der Stadt vermutlich auch laenger ausgehalten haette nahmen wir noch am selben Tag ein Bus in die ehemalige Hauptstadt des Landes – Antigua Guatemala.

Jan
1
2010

Isla de Ometepe

Auch wenn San Juan del Sur als der schoenste Strandort Nicaraguas gilt so war er noch lange nicht so schoen wie Jaco in Costa Rica. Unser Aufenthalt dort gestalte sich dementsprechend kurz und wir zogen nach 2 Uebernachtungen weiter zur Isla de Ometepe, einem der Haupttouristenattraktionen in Nicaragua. Die Vulkan-Insel liegt mitten in einem See der 15-mal so gross wie der Bodensee ist.

Blick auf den Vulkan Concepcion auf der Isla de Ometepe

Blick auf den Vulkan Concepcion auf der Isla de Ometepe

Nach einer Uebernachtung im Ort Altagracia, sind wir am naechsten Morgen in eine “Ecolodge”  auf der suedlichen Seite der Insel gefahren. Leider war die Ecolodge sehr abgeschieden, und man war gezwungen dort ins Restaurant zu gehen, da kochen nicht moeglich war. Die Spezialitaet des Hauses war der “Pescado de Isla Ometepe” – ein ungewuerzter Fisch mit Zwiebeln und Ketchup. Die anderen Gerichte waren auch ungefaehr auf diesem Nivaeu.

Der Ort Altagracia auf der Isla

Der Ort Altagracia auf der Isla

Das besondere war, dass direkt hinter der Herberge ein Wanderpfad den Vulkan hinauf fuehrte. Wir haben ca. die Haelfte des Weges geschafft danach sind wir entmutigt und entkraeftet umgekehrt. Unser Vorwand war zudem die Wolkendecke, die den Blick auf den zweiten Vulkan und die Insel verhindert haette.

Wir beim Besteigen des Vulkans Madeiras

Wir beim Besteigen des Vulkans Madeiras

Fuer den Rest des Tages haben wir Fahrraeder ausgeliehen und sind an den Strand gefahren wobei wir auf dem Rueckweg leider vom Regen ueberrascht wurden und nass verdreckt in der Ecolodge ankamen.

Am Silvestermorgen um 4:00 Uhr haben wir uns auf den Weg zurueck nach Granada gemacht, da wir die Ecolodge etwas zu abgeschieden fuer Silvester  hielten. Granada stellte sich schliesslich als sehr gute Wahl heraus und wir entschieden uns fuer die einzige organisierte Silvesterparty im spiessigsten Hotel des Ortes.

Dez
28
2009

Granada und San Juan del Sur

Am 23. haben wire Jaco Beach verlassen um puentklich zu Heiligabend eine Bleibe in Nicaragua zu haben. Aus organisatorischen Gruenden bot sich da Granada an, eine touristische Stadt in der Naehe von der Hauptstadt Managua, die direkt am Lago de Nicaragua liegt.

Der Preisunterschied zu Costa Rica war wirklich gewaltig und wir fanden eine sehr nette Unterkunft (DZ mit eigenem Bad) in bester Lage fuer 15 Dollar pro Nacht. Heiligabend haben wir in den umliegenden Strassencafes bei diversen Smoothies und internationalen Gerichten verbracht. Die Atmosphaere erinnerte an Bars bzw. Cafes in einer Fussgaengerzone in Italien und es war auch tatsaechlich Eine – die erste seit dem Beginn unserer Reise in Venezuela.

Granada Fussgaengerzone

Granada Fussgaengerzone

Am morgen des 26. wurde es dann endgueltig langweilig den ganzen Tag in den Cafes rumzuhaengen und wir entschlossen uns nach laengerem Hin- und Her zurueck an das Meer zu fahren – nach San Juan del Sur. Die Muecken und das sehr heisse Klima in Granada machten uns dann doch stark zu schaffen und der See lud nicht gerade zum Baden ein da es von Muecken und Sandfliegen in Seenaehe nur so wimmelte.

San Juan del Sur ist ein Surferort wobei dieser lange nicht so modern ist wie Jaco in Costa Rica. Viel gibt es hier zwar nicht zu tun aber es gibt einen Strand, eine guenstige Unterkunft und … Schildkroetenexpetitionen !!!!

Wir haben also am ersten Tag nach unserer Ankunft hier eine Tour in ein Reservat gemacht wo diese Meeresbewohner mehrmals jaehrlich ihre Eier in Scharen ablegen und konnten den Babyschildkroeten beim Schluepfen zusehen. Der Guide hat sogar manchmal die Taschenlampe angeschaltet, sodass man neben Rot- und Mondlicht auch mal wirklich was erkennen konnte und was noch viel wichtiger war – Fotos machen konnte.

Die ersten Schildkroeten kriechen aus dem Nest

Die ersten Schildkroeten kriechen aus dem Nest

Weitere folgen wenige Minuten spaeter

Weitere folgen wenige Minuten spaeter