admin on Juni 27th, 2012

Gerade, wenn man ein Haus gebraucht kauft, ist vieles nicht so, wie man es selbst geplant hätte. Dann stehen schnell Um- oder Anbaumaßnahmen an. Genauso kann es aber passieren, dass man zwar selbst gebaut hat und alles so weit passt, nun möchte man aber den Dachboden von einem Speicherplatz zu einer Wohnung oder einem Büro umgestalten. Eine der ersten Sachen, die dann gleich in den Sinn kommen, sind die Dachfenster. Zumeist sind nicht allzu viele Dachfenster verbaut und es müssen ein oder mehrere Fenster nachträglich eingebaut werden. Gerade Hausbesitzer neigen dazu, vieles selbst zu erledigen. Entsprechend können natürlich auch Dachfenster selbst verbaut werden.

Die Aussparung für das zukünftige Dachfenster

Auf jeden Fall sinnvoll ist es, wenn man weiß, wie der Konstruktionsaufbau des Dachs im Detail aussieht, damit man Fenster möglichst zwischen den tragenden Sparren einbauen kann. Ist der Sparren im Weg, gibt es mehrere Möglichkeiten, das anzupassen. Geht es um nur wenige Zentimeter, kann ein Stück des Sparrens mit einem Elektrohobel auf Maß gehobelt oder mit einer Säge herausgeschnitten werden. An der zum späteren Fenster außen liegenden Seite wird dann einfach ein neuer Sparren oberhalb und unterhalb gut am Original-Sparren verschraubt. Liegt der Sparren so, dass er an der zukünftigen Fensterfläche ganz heraus muss, wird ein sogenannter Wechsel montiert. Dazu werden unterhalb und oberhalb des Fensters stabile Querverstrebungen bis zu den nächsten Sparren gebildet. So wird die Kraft entsprechend umverteilt. Unter allen Umständen muss das wegen der veränderten Statik zuvor mit einem Architekten abgesprochen werden.

Der Fensterrahmen und die Dachmanschette werden eingesetzt

Um den Fensterrahmen selbst einzubauen, liefern die Hersteller meistens eine Schablone mit. Nach dieser Schablone müssen dann die Querzargen, auf denen die Dachziegel verankert sind, herausgeschnitten werden. Bei diesen Arbeiten kommen vor allem kleine Kreissägen, ein Fuchsschwanz, eventuell sogar eine Stichsäge sowie ein elektrischer Hobel zum Einsatz. Während der gesamten Prozedur eines der wichtigsten Hilfsmittel ist die Wasserwaage. Laut der Montageanleitung kann nun der Rahmen eingesetzt und mit dem Dachstuhl verschraubt werden. Eventuelle Zwischenspalten lassen sich gut mit PU-Schaum oder anderen Dichtungsmitteln abdichten. Der Rahmen selbst wird verschraubt. Da ja die Dachpfannen oder Ziegel nie komplett auf Maß bis an den Rahmen heranreichen, gibt es vom Dachfensterhersteller auch eine entsprechende Manschette, die bis über die Dachziegel passt und diese abdichtet.

Natürlich muss auch mal zugeschnitten werden

Einige der Dachziegel, wenn sie nur weniges Zentimeter zu breit sind, können mit dem Winkelschleifer und einer Steintrennscheibe auf die richtige Breite gebracht werden. Für den Einbau des Rahmens liefert der Hersteller in der Regel eine Einbauanleitung, nach der systematisch vorgegangen werden kann. Dazu sind oftmals ebenfalls Schablonen dabei, anhand derer mit der Wasserwaage alle Fluchten überprüft werden können. Nun kann das eigentliche Fenster eingesetzt werden. Je nachdem, ob es ein Schwing- oder Klappfenster gekauft wurde, muss beim Klappfenster die Feder noch eingestellt werden, falls das Fenster eine solche besitzt. Außerdem gibt es viel nützliches Zubehör wie manuell oder elektrisch bediente Jalousien mit oder ohne Heizung, Regensensoren und vieles mehr. Je nach Bedarf sollte bereits beim Einbau darüber nachgedacht werden, solches Zubehör insofern mit einzuplanen, dass elektrische Leitungen gleich mit verlegt werden.

Das Handwerkszeug

Unter Umständen wir der Einbau erschwert, wenn es sich um ein nach neuesten Vorgaben isoliertes Dach handelt. Die Isolierung muss dann ebenfalls mit ausgeschnitten werden, darf dabei aber nie über die Toleranzwerte verschnitten werden, da ansonsten lästige Kältebrücken entstehen könnten, die sich bei der Heizkostenabrechnung bemerkbar machen. Zu verwendendes Werkzeug sind Hammer, Schraubenzieher, Teppichmesser, Hobel, verschiedene Sägen und die Wasserwaage. Um beim Winkel keine Fehler zu machen, gibt es Lehren, die eingestellt werden können. Ein weiteres wichtiges Hilsmittel ist eine Richtschnur.

admin on Dezember 7th, 2010
mein gut sortierter Werkzeugkasten

mein gut sortierter Werkzeugkasten

Als Heimwerker findet man im Internet ein großes Angebot an Werkzeugen. Im Internet kann man z.B. in Preissuchmaschinen nach dem besten Preis für das gewünschte Produkt suchen. Doch ist es immer der Preis der entscheiden sollte welches Werkzeug man einsetzt? Für einen Akku-Schrauber kann man 50 Euro oder sogar mehr als 300 Euro ausgeben. Als Heimwerker muss man entscheiden wie oft man das Werkzeug einsetzen wird. Man muss sich Gedanken über die Haltbarkeit machen. Ein Hochwertiges Produkt ist deutlich stabiler und robuster als eine günstige Variante. Lohnt es sich also den hohen Preis zu zahlen, wenn man das Werkzeug nur selten nutzen will? Zur Grundausstattung eines Heimwerkers gehören sicherlich Bohrmaschine, ein guter Satz von Schraubenziehern, Schraubenschlüsseln, Befestiguntstechnik, Handkreissäge, Stichsäge, usw… Diese Werkzeuge sollte man von hoher Qualität kaufen, da man sie sicherlich öfter verwenden wird. Empfehlen kann man hier den Shop www.klokow-gmbh.de. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, Werkzeuge zu leihen. Von kleinen Bohrmaschinen bis hin zu großen Baumaschinen gibt es eigentlich alles zu einem guten Preis beim Werkzeug-Verleiher. Auch hier kann man am Besten im Internet suchen und lokale Anbieter finden. Werkzeuge, die man selten nutzt wie z.B. große Bandsägen oder Schleifmaschinen, kann man einfach leihen.

Gibt es auch Dinge, die ein Heimwerker besser nicht selber machen sollte?

Die Antwort ist: Ja! Im Zuge der Renovierung der eigenen Mietwohnung, kann es Aufgaben geben, die ein auch ein ambitionierter Heimwerker nicht ohne Hilfe lösen kann. Ein neues Dach soll z. B. von Fachleuten installiert werden. Ein guter Dachdecker ist nicht billig, aber die Kosten eines nicht richtig konstruierten Daches können wesentlich höher sein. Es gilt wie immer abzuwägen, welche Arbeiten man selbst macht und was man dem Profi überlässt.

Werkzeuge und Baumaschinen im Profibereich

Handwerker-Profis haben in der Regel eine umfassende Ausstattung an Werkzeugen. Allerdings gibt es auch bei Profis oft Aufgaben, für die eine bestimmte Maschine nur einmal verwendet werden muss. Auch für Profis ist es dann billiger, die Maschine zu mieten. Auch gebrauchte Maschinen kommen oft zum Einsatz und es gibt diverse Stellen, bei denen man gebrauchte Baumaschinen kaufen kann. Gerade in dieser Zeit, die von vielen Insolventen Baufirmen geprägt ist kann man oft Baumaschinen kaufen, die noch so gut wie neu sind.

admin on August 13th, 2010

Die Einfahrt unseres Hauses

Die Einfahrt unseres Hauses

Vorbereitende Arbeiten

Wer eine Einfahrt pflastern will, muss wissen, dass es sehr auf den Unterbau und das richtige Gefälle ankommt, will man nicht nach kurzer Zeit Absenkungen und Kuhlen vorfinden, in denen sich das Wasser sammelt.
Deshalb sollte man für die Unterkonstruktion folgendes beachten: Das Gefälle muss eigentlich nur dafür sorgen, dass es keine Wasserpfützen gibt, die stehenbleiben können , weil dort im Winter durch Frost ganz schnell Schäden an der Einfahrt entstünden. Ansonsten spielt das Gefälle nur bei sehr Steilen Tiefgaragenzufahrten insofern eine Rolle als man dem Gefälle dann eine Betonschicht geben muss.

Anleitung fürs Pflastern der Einfahrt.

Im Normalfall ist so zu verfahren, dass man zuerst den Bereich mit Schnüren abgrenzt, der ausgehoben werden soll. Dann bringt man zuunterst eine Lage(25 cm dick) frostsicheren Kies auf, darauf kommt (25cm) Schotter und Verlegesand, besser noch(5cm) feinkörniger Splitt (0-4mm). Für die Deckschicht sind auch nicht alle Pflastersteine gleichermaßen geeignet. Auf der sicheren Seite ist man immer mit Verbundsteinpflaster( 8-10cm dick) aus gepresstem Beton. Insgesamt muss man also für den Unterbau 55 cm berechnen plus Steine, d.h. der Gesamtaushub liegt zwischen 63 und 65cm bis Oberkante Belag. Da die Unterbaustoffe verüttelt werden, muss man etwa 3cm mehr Volumen berechnen. Diese Steine sind in grau oder sandigen Farben erhältlich, sehr robust, pflegeleicht, witterungsbeständig und gut zu verlegen. Verbundbetonsteine sind zusätzlich in vielen verschiedenen Formen zu bekommen, so dass man mit ein wenig Kreativität eine schöne, individuell gestaltete Einfahrt pflastern kann.

Kies oder Steine für die Einfahrt

Gewiss ist Kies keine gute Lösung. Das Material ist zwar robust, aber in sich zu sehr beweglich, so dass die Einfahrt sehr schnell ihren Charakter verliert und nur noch zwei hässliche Spurrillen übrigbleiben. Naturstein ist ebenso robust wie die bereits genannten Verbundbetonsteine. Allerdings ist das Verlegen mit wesentlich mehr Arbeit verbunden. Gneis-, Basalt oder Granitquader kommen dafür in Frage. Sind die Steine komplett verlegt, wird Sand zwischen die Ritzen gekehrt und mit Wasser eingespritzt.

Kosten für Pflastern der Einfahrt

Materialabhängig, ca. 2000€.

admin on Juli 27th, 2010

Viele Rentner oder Langzeitarbeitslose aus den neuen Bundesländern leben fast ausschließlich von Hartz 4. Aus meinem privaten Umfeld kenne ich einige Personen die sich nebenbei noch etwas dazuverdienen indem Sie Ihren Nachbarn oder ihren Bekannten bei alltäglichen Restaurierungs- und Renovierungsarbeiten helfen. Ob es dabei darum geht einen Parkettboden zu verlegen, das Dach abzudichten oder den Kamin zu säubern ist egal.

Rein rechtlich ist dies auch bis zu einem gewissen Grad legal. Die Einnahmen können ohne Umsatzsteuer abgerechnet werden oder, wenn die Bezahlung nicht in Geldmitteln vollzogen wird, sogar komplett steuerfrei sein. Ich selbst biete meine Dienstleistungen bei my-hammer an. Vorteil hierbei ist die zeitliche und der Nachteil die räumliche Flexibilität. Wenn man mobil ist und die nötige Erfahrung hat kann man sich so sehr viel dazu verdienen. Und das beste: gute Arbeit und wenig Pfuscherei wird belohnt, da die Kunden bereit sind mehr Geld auszugeben wenn man gute Empfehlungen besitzt.

admin on Juli 1st, 2010

Wie bei allen Heimwerkern gibt auch das beste Gerät irgendwann seinen Geist auf. Da ich im Garten gerade einen Spielplatz für meine Tochter baue habe ich mich direkt auf in den Baumarkt gemacht um mir einen neuen Schrauber zuzulegen und ohne Unterbrechung weiterarbeiten zu können. Ich entschied mich für den Bosch Akkuschrauber PSR 14.4, da dieser bei vielen Testberichten sehr gut abgeschnitten hat.

Mein Bosch Akkubohrer frisch aus dem Baumarkt

Mein Bosch Akkubohrer frisch aus dem Baumarkt

Wem die ca. 120 Euro für das Gerät zu viel sind für den gibt es auch noch preisgünstigere Alternativen. Bei mir ist das Vertrauen zu Bosch einfach so hoch, dass ich garnicht mehr anders kann :-) Fachzeitschriften wie die Stiftung Warentest veröffentlichen jedoch regelmäßig Testberichte, die auch in niedrigen Preissegmenten was taugen. Der Bosch IXO IV Akkuschrauber ist bspw. für den Heimbereich auch ausreichend und zudem vom Gewicht besser für “Zwischendurch” geeignet. Neben Bosch kann ich auch Black & Decker empfehlen.

admin on Mai 23rd, 2010

Brennholz sollte sofort nach dem Sägen gespalten werden

Ein Ofen und mit eigenem Holz ist eine der günstigen Varianten das Eigenheim warm zu halten. Sowohl die Anschaffungskosten als auch die Unterhaltskosten liegen auf einem sehr niedrigen Niveau. Einzig und allein das Heizen selbst ist immer wieder Arbeit. Doch wem es Spaß macht sich körperlich zu betätigen für den ist Brennholz DIE Lösung.

Eigenes Brennholz

Eigenes Brennholz

Doch worauf ist bei der Lagerung von Brennholz denn eigentlich zu achten?

Brennholz sollte sofort nach dem Sägen gespalten werden

Das Holz muss sofort nach dem Einschlag gespalten werden. Bei einer Länge von über 30 cm sollte das Holz geviertelt werden. Bei kleinem Holz reicht auch ein halbieren.

Das brennholz sollte auf keinen Fall ungespalten (also als ganzer Stamm) gelagert werden. Es verdirbt sonst von innen was Fäulnis zur Folge hat. Das Holz hat rein faktisch einen niedrigen Brennwert.

Die Lagerung von Brennholz

Das Brennholz sollte in Stapel draußen gelagert werden und mit der Rinde nach unten liegen damit es nicht fault. Der Stapel sollte von oben luftig und mit einem wasserdichten Schutz abgedeckt werden. Ideal ist, wenn das Holz luftig gelagert wird. Hier kann z.B. eine Europalette helfen einen Abstand zum Boden zu schaffen. Bereiche im Garten wo die Sonne scheint sind außerdem sehr gut um das Holz trocken zu halten.

Insgesamt sollte das Holz ca. zwei Jahre so lagern damit der Brennwert ein Optimum erreicht. Lagert man das Holz länger als vier Jahre verliert es allmählich wieder an Brennwert. Auch wenn das Holz noch brennt ist der Heizwert sehr viel geringer. Ist der Standort absolut trocken und sonnig ist das Holz schon nach ca. einem Sommer reif für den Kamin. Das Frühjahrsholz kann demnach noch im gleichen Winter zum heizen verwendet werden.

admin on März 23rd, 2010
Laminat lässt sich kinderleicht verlegen

Laminat lässt sich kinderleicht verlegen

Laminat hat in den letzten Jahren einen regelrechten Siegeszug durch viele Wohnungen und Häuser gestartet. Ein Laminatboden ist im Gegensatz zu Dielen viel belastbarer, da dieser aus Kunststoff besteht, der nahezu unverwüstlich ist. Ein weiterer Vorteil von Laminat besteht darin, dass dieser schnell zu verlegen ist. Meist wird er schon mit einem einfachen Klick- System angeboten. Auch die Trittschalldämmung ist oft schon angebracht. So können auch ungelernte Hobbyheimwerker problemlos Laminat verlegen.

Dielen hingegen bestehen aus Naturholz und sind somit sehr empfindlich für Kratzer und Absatzspuren. Sie zu verlegen erfordert zwar mehr handwerkliches Geschick, aber das Endergebnis kann sich sehen lassen. Beim Laufen auf dem fertig verlegten Dielenboden hört man kein hohles Klacken und man spürt förmlich, dass das Holz lebt.

Altersspuren bei Naturdielen

Altersspuren bei Naturdielen

Der Geruch und die Spuren des Lebens, die darauf hinterlassen werden, sind Merkmale, die Laminat nicht bieten kann. Dielen haben zudem noch den Vorteil, dass sie mehrmals abgeschliffen und neu mit Lasur versehen werden können. So hat man auch hier einen langlebigen Fußbodenbelag.

Wer es natürlich haben möchte, für den ist ein Dielenboden genau das Richtige. Wer allerdings auf schnelles Verlegen und einen unempfindlichen Bodenbelag wert legt, ist mit Laminat gut bedient.

admin on Oktober 27th, 2009

Wer den hauseigenen Swimmingpool gerne mit Holzdielen einrahmen möchte, der tut gut daran, sich vor der Entscheidung für ein bestimmtes Produkt mehrere Varianten anzusehen. Alleine um einer möglichen Splittergefahr und damit verbundenen wunden Füßen vorzubeugen.

Leider sollte klar sein, dass reine Naturmaterialien aus Holz niemals zu 100 % splitterfrei sein können, da Holz nicht absolut witterungsbeständig ist und durch die Einflüsse wechselnder Temperaturen, die selbstverständlich auch im Swimmingpool Bereich auftreten, sowie die stete Benetzung mit Wasser das Holz arbeiten lassen.

Der eigene Swimmingpool - Der Traum viele Heimwerker

Der eigene Swimmingpool - Der Traum viele Heimwerker

Trotzdem kann beim Produkt von Felixtechwood die Gefahr des Splitterns eingedämmt werden, da das hierfür verwendete Bangkirai Holz zwar nach wie vor ein Naturprodukt ist, dieses aber besonders sorgfältig bearbeitet wurde. Eine gewisse Pflegeintensität ist bei diesem Produkt aber gegeben, denn zur Funktionserhaltung müssen die Dielen regelmäßig mit dem entsprechenden Holzöl gepflegt werden. Eine Neuerung wird – wie bei fast allen Anbietern – mit dem FelixTechWood geboten, denn hier vereinen sich die Werkstoffe Holz und Kunststoff zu einer gekonnten Symbiose und schützen so nackte Füße vor unangenehmen Kontakten mit den Bodendielen. Der Preis liegt hier bei etwa 11,- Euro pro m².

Ähnliche Fähigkeiten versprechen auch die Holzdielen von Megawood, die ebenfalls mit glatter oder geriffelter Oberfläche die Trittsicherheit auch mit nassen Füßen erhöhen. Hier werden die Fugen bei der Verlegung mit dehnbaren Kunststoffen versiegelt, so dass keine störenden Lücken im Fußbodenbereich entstehen. Man erhält den lfd. Meter für etwa 16,- Euro.

Die WPC (Wood Plastic Composites) Barfußdiele aus dem Hause Sörensen bietet eine Produktkombination aus natürlichen nachwachsenden Rohstoffen und Hightech Polymeren in einem Verhältnis von 75 zu 25 %. Das so kombinierte Produkt ist nicht nur recyclingfähig sondern kann sich mit den ökologischen Anforderungen von heute messen. Hier gibt es so gut wie keinen Pflegeaufwand und das Streichen oder Ölen der Oberfläche gehört der Vergangenheit an. Im Angebot sind unterschiedliche Strukturen der Oberfläche in jeweils drei Farbgestaltungen. Damit kann der Swimmingpoolbereich kreativ gestaltet werden und die Vorteile echter Holzdielen werden sinnvoll mit den verwandten Kunststoffen kombiniert.

Die angebotenen Dielen in den Maßen 2.900 x 146 x 31 mm liegen bei einem Preis von 22,- Euro pro Stück.

Alle Barfußdielen sind leicht zu verlegen, zum Teil mit Clipsystemen auf speziell dafür vorgesehenen Unterkonstruktionen und sind als Bodenbelag am hauseigenen Swimmingpool geeignet. Die Preisunterschiede sind allerdings erheblich und so sollte vor der Auswahl eine genaue Betrachtung und der Vergleich der verschiedenen Werkstoffe stehen.

admin on August 1st, 2009
Terrassenboden aus Bangkirai - naturbelassen

Terrassenboden aus Bangkirai - naturbelassen

Terrassen und Balkone mit Holzdielen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Strahlen Bodenbeläge aus Holz doch mehr Wärme und Behaglichkeit aus als Stein- oder Betonböden. Allerdings muss man für den Außenbereich ein besonders widerstandsfähiges und belastbares Holz wählen.

Bangkirai, auch unter dem Namen Yellow Ballau vertrieben, bietet sich hier geradezu an. Beim Bangkirai handelt es sich um einen Laubbaum, der vor allem in Südostasien vorkommt. Bangkirai ist ein Hartholz und hat sich als besonders widerstandsfähig gegen Pilzbefall und Insekten erwiesen. Harthölzer werden bevorzugt für den Terrassenbau verwendet und Holzdielen aus Bangkirai eignen sich durch ihre hervorragenden Eigenschaften besonders dazu.

Bangkirai-Holz besitzt eine größere Dichte als viele andere Harthölzer. Dadurch ist es besonders schwer, haltbar und auch stabil. Holzdielen aus Bangkirai neigen normalerweise kaum dazu sich zu verziehen oder zu verformen und halten damit auch wechselnde Wetterverhältnisse sehr gut aus. Man kann davon ausgehen, dass ein Bangkirai Boden zwischen 20 und 30 Jahren hält.

Somit ist ein Dielenboden aus Bangkirai auch im Außenbereich besonders langlebig und man kann sich viele Jahre daran erfreuen. In der Regel genügt es den Holzboden mit etwas Wasser und Seife zu reinigen. Außerdem kann man Verfärbungen vermeiden, indem man einmal im Jahr den Fußboden mit einem umweltschonenden und gesundheitsfreundlichen Hartholz-Öl behandelt.

Zusätzlich genießt man den Vorteil, dass die Holzdielen aus Bangkirai in der Sommerhitze nicht zu heiß werden und der Boden im Winter nicht zu sehr abkühlt. Bangkirai Holzdielen sind vor allem im Sommer auch für Barfußläufer angenehm. Holzdielen aus Bangkirai neigen auch nicht dazu Splitter zu bilden und können normalerweise sogar ohne Imprägnierung genutzt werden. Ein Holzboden aus Bangkirai ist nicht nur schön, sondern es entfallen auch die üblichen Oberflächenbehandlungen wie das häufige Abschleifen und sonstige Nachbehandlungen. Es wird empfohlen für das Verlegen von Bangkirai Holzdielen nur Edelstahlnägel zu verwenden.

admin on November 16th, 2008
rote Barfußdielen

rote Barfußdielen

Die in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts polygonal verlegten Natursteinböden erfahren jetzt eine Renaissance, aber der Fußboden in Nassbereichen des Hauses wird nach wie vor von Fliesen beherrscht. Auch wenn es rutschfeste Fliesenböden jenseits der Großküchenoptik gibt, wirklich schön sind die nicht. Auch fühlen sich Böden aus Fliesen oder Naturstein immer kalt an, wenn darunter nicht eine Fußbodenheizung verläuft.

Holzböden dagegen fühlen sich bei gleicher Temperatur immer warm an, weil das Holz Wärme schlechter leitet. Die gehobelten Barfussdielen sind splitterfrei und durch die längs verlaufenden Rillen auch rutschfest. Holz hat im Innenausbau eine wechselhafte Geschichte hinter sich, aber im Saunabereich war es schon immer präsent. Holz verbreitet eine warme und angenehme Atmosphäre, sogar ein gekacheltes Innenschwimmbad kann durch einen Belag aus Barfussdielen sehr an Gemütlichkeit gewinnen. Bei einem Außenschwimmbecken fügt sich ein Holzboden harmonisch in den Garten und Rasen ein, wenn auch hier Natursteinplatten durchaus mit steinernen Elementen wie Mauern und Treppen harmonieren können. Doch nur gewissenhaft verlegte und frostsicher angelegte Natursteinböden sorgen im Garten für dauerhafte Freude.

Die Dauerhaftigkeit wird auch bei Holz in Frage gestellt, besonders wenn es um Feuchtigkeit geht. Barfussdielen werden aus Tropenhölzern aus Plantagenanbau hergestellt, die bei korrekter Verlegung auch als langlebiger Belag auf Balkonen, Terrassen und im Stegbau eingesetzt werden. Während die Naturhölzer regelmäßige Pflege und eine Behandlung mit Ölen oder Lasuren benötigen, sind die Barfussdielen aus Holz-Verbundstoffen mit einem Kunststoffanteil von rund 25 Prozent pflegeleicht, bleichen nicht aus und faulen nicht.